NORMSERVIS s.r.o.

ÖNORM EN ISO 18589-7

Measurement of radioactivity in the environment - Soil - Part 7: In situ measurement of gamma-emitting radionuclides (ISO 18589-7:2025)

NORM herausgegeben am 1.4.2026

Deutsch -
Elektronische PDF (208.30 EUR)

Deutsch -
Gedruckt (210.70 EUR)




Englisch -
Elektronische PDF (208.30 EUR)

Englisch -
Gedruckt (210.70 EUR)

The information about the standard:

Designation standards: ÖNORM EN ISO 18589-7
Publication date standards: 1.4.2026
The number of pages: 60
Approximate weight : 180 g (0.40 lbs)
Country: Austrian technische Norm
Kategorie: Technische Normen ÖNORM

Annotation of standard text ÖNORM EN ISO 18589-7 :

Dieses Dokument legt die Identifizierung von Radionukliden und ihre Aktivitätsmessung im Boden mittels tragbarer In-situ-Gammaspektrometriesysteme mit Germanium- oder Szintillationsdetektoren fest. Dieses Dokument behandelt die Schnellbestimmung der Aktivität von künstlichen und natürlichen Radionukliden, die sich auf großen Bodenoberflächen eines untersuchten Standorts ablagern oder darin vorkommen. Dieses Dokument kann in Verbindung mit Radionuklidmessungen von Bodenproben im Labor (siehe ISO 18589-3) und für folgende Fälle angewendet werden: ż Routineüberwachung zur Auswirkung der Freisetzung von Radioaktivität aus kerntechnischen Anlagen oder zur Entwicklung der Radioaktivität in der Region; ż Untersuchungen bei Unfall- oder Störfallsituationen; ż Planung und Überwachung bei der Sanierung; ż Stilllegung von Anlagen oder Freimessung von Materialien. Es kann ebenfalls zur Identifizierung luftgetragener künstlicher Radionuklide eingesetzt werden, bei der Bestimmung von Expositionspegeln in Gebäuden oder während der Abfallentsorgung. Nach einem Nuklearunfall ist die In-situ-Gammaspektrometrie ein leistungsfähiges Verfahren zur schnellen Einschätzung sowohl der abgelagerten Aktivität der Gammastrahlung emittierenden Radionuklide auf Bodenoberflächen als auch der Oberflächenkontamination von flachen Gegenständen. ANMERKUNG Das Verfahren, das in diesem Dokument beschrieben wird, ist nicht geeignet, wenn die räumliche Verteilung der Radionuklide in der Umwelt nicht genau bekannt ist (Einflussgrößen, unbekannte Verteilung im Boden) oder in Situationen mit sehr hohem Photonenfluss. Der Einsatz kleinvolumiger Detektoren mit geeigneter Elektronik ermöglicht jedoch Messungen unter hohem Photonenfluss.