
Protective clothing for firefighters - Physiological impact - Part 1: Measurement of coupled heat and moisture transfer with the sweating torso (ISO 18640-1:2018 + Amd 1:2019) (consolidated version)
NORM herausgegeben am 15.4.2020
Designation standards: ÖNORM EN ISO 18640-1
Publication date standards: 15.4.2020
The number of pages: 50
Approximate weight : 150 g (0.33 lbs)
Country: Austrian technische Norm
Kategorie: Technische Normen ÖNORM
Dieses Dokument enthält ein Prüfverfahren zur Bewertung der physiologischen Auswirkungen von Schutzkleidungs-Stoff-Aufbauten und möglichen Schutzkleidungsensembles im Rahmen einer Reihe simulierter Aktivitäten (Phasen) unter festgelegten Umgebungsbedingungen. Dieses Standardprüfverfahren charakterisiert die wesentlichen Eigenschaften von Geweben einer repräsentativen Bekleidung oder eines Bekleidungsensembles für die thermophysiologische Bewertung: - der trockenen thermischen Isolierung; - der Kühleigenschaften während durchschnittlicher Stoffwechselaktivitäten und Feuchtigkeitsmanagement (Wärmeübertragung im trockenen und nassen Zustand); - des Trocknungsverhaltens. Standard-Messungen werden auf Stoffproben durchgeführt, die die Kleidungsstücke oder Schutzkleidungskombinationen darstellen. Optional kann zusätzlich zum Standardprüfverfahren das gleiche Prüfprotokoll angewandt werden, um komplexere Schutzkleidungsensembles mit Unterwäsche, Luftschichten und bestimmten Designmerkmalen zu charakterisieren. Darüber hinaus sind Messungen an fertigen Kleidungsstücken möglich. Dieses Prüfverfahren dient der Messung und Beschreibung des Verhaltens von Gewebezusammenstellungen einer Bekleidung oder von Bekleidungsensembles, die auf eine Reihe simulierter Aktivitäten unter kontrollierten Laborbedingungen reagieren, wobei die Ergebnisse hieraus zur Optimierung der Kombination von Kleidungsstücken und Materialauswahl verwendet werden. Überdies dient dieses Dokument zusammen mit ISO 18640-2 der Beschreibung der thermophysiologischen Auswirkungen von Schutzkleidung, aber nicht des Risikos des Wärmestaus unter tatsächlichen Brandbedingungen. Die Ergebnisse dieser Prüfung können als Bestandteile einer Risikobewertung hinsichtlich thermischer Belastungen herangezogen werden.