Die Norm E ÖNORM EN 18348 1.6.2026 Ansicht

E ÖNORM EN 18348 (Entwurf)

Plastics ż Intrinsic biodegradability ż Criteria and test methods

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NORM herausgegeben am 1.6.2026


Sprache
Realisierung
ZugänglichkeitAUF LAGER
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Informationen über die Norm:

Bezeichnung normen: E ÖNORM EN 18348
Ausgabedatum normen: 1.6.2026
SKU: NS-1271736
Zahl der Seiten: 14
Gewicht ca.: 42 g (0.09 Pfund)
Land: Österreichische technische Norm (Entwurf)
Kategorie: Technische Normen ÖNORM

Kategorie - ähnliche Normen:

Plastics in general

Die Annotation des Normtextes E ÖNORM EN 18348 :

Dieses Dokument legt Pru¨fverfahren und Kriterien fu¨r die Unterscheidung zwischen intrinsisch biologisch abbaubaren Kunststoffmaterialien und schwer abbaubaren Kunststoffmaterialien fest. Biologische Abbaubar- keit wird anhand von Bioabbau-Pru¨fungen ermittelt, die unter aeroben Bedingungen durchgefu¨hrt werden, d. h. unter Bedingungen, die u¨blicherweise in den meisten natu¨rlichen Lebensra¨umen vorkommen. Kunststoffe, die unter aeroben Bedingungen a¨hnlich wie natu¨rliche Polymermaterialien vollsta¨ndig biologisch abgebaut werden ko¨nnen, sind als biologisch abbaubare Kunststoffe definiert. Dieses Dokument beschreibt ein Verfah- ren zur Unterscheidung zwischen nicht biologisch abbaubaren Kunststoffen, die selbst dann nicht biologisch abgebaut werden, wenn die Umweltbedingungen fu¨r den Bioabbau gu¨nstig sind (einschließlich aerober Bedin- gungen), und biologisch abbaubaren Kunststoffen, d. h. solche Kunststoffe, die bei Kontakt mit aktiven Mikro- organismen biologisch abgebaut werden, wenn die Umweltbedingungen fu¨r den Bioabbau gu¨nstig sind. Das Ziel ist der Nachweis der vollsta¨ndigen aeroben biologischen Abbaubarkeit von Kunststoffmaterialien, d. h. dem intrinsischen Potential einer Umwandlung in Kohlenstoffdioxid, Wasser und Biomasse durch aerobe Mikroorganismen in einer sauerstoffreichen Umgebung, die fu¨r die meisten natu¨rlichen Umgebungen repra¨- sentativ ist. Das Potential fu¨r den Bioabbau sollte mithilfe alternativer Pru¨fungen und Kriterien verifiziert werden, wenn eine Ablagerung in einer dauerhaft anaeroben Umgebung (z. B. Umgebungen im tiefen Untergrund, Feuchtge- biete und Su¨mpfe, anoxische Zonen in Ozeanen und Seen) erwartet wird. ANMERKUNG Zurzeit stehen keine Methodiken oder Kriterien zur Verfu¨gung, um Ansammlungen aufgrund von fehlen- dem Bioabbau von Kunststoffen in solchen anaeroben Lebensra¨umen zu verifizieren. Die nach diesem Dokument als intrinsisch biologisch abbaubar festgestellten Kunststoffmaterialien ko¨nnen bei der Gestaltung von Produkten mit einem hohen Risiko der Verbreitung verwendet werden, wenn der Ent- wickler biologisch abbaubare Komponenten verwenden mo¨chte. Intrinsisch nicht biologisch abbaubare Kom- ponenten sind nicht anfa¨llig fu¨r Bioabbau und ko¨nnen demnach nicht durch Einwirkung von Mikroorganis- men aus der Umwelt entfernt werden. Dieser Faktor verla¨ngert tendenziell die Verweilzeit von Produkten in der Umwelt. Zudem fu¨hrt ihr letztendlicher Abbau, hauptsa¨chlich aufgrund abiotischer Faktoren, zu schwer abbaubaren Fragmenten (Mikrokunststoff). Das in diesem Dokument beschriebene Pru¨fschema ist nicht fu¨r eine bestimmte Anwendung vorgesehen. Es handelt sich vielmehr um eine Rahmenmethodik, die in verschiedenen Branchen verwendet werden kann, um biologisch abbaubare Kunststoffe zu ermitteln, die fu¨r verschiedene Arten von Produkt und fu¨r verschiedene Anwendungen verwendet werden ko¨nnen. Fu¨r die Charakterisierung und umweltbezogene Beurteilung von auf den Markt gebrachten Produkten, die nach diesem Dokument als biologisch abbaubar ermittelte Kunst- stoffe enthalten, wird auf spezifische Produktnormen verwiesen, sofern verfu¨gbar. Dieses Dokument befasst sich ausschließlich mit der Definition der intrinsischen biologischen Abbaubarkeit von Kunststoffmaterialien. Die Gefa¨hrdung der Produkte, die eine u¨ber den Anwendungsbereich dieses Dokuments hinaus gehende spe- zifische Beurteilung erfordert, wird nicht behandelt. Die Rate des Bioabbaus eines Kunststoffgegenstands in Abha¨ngigkeit der Umweltbedingungen kann nicht anhand dieses Dokuments bestimmt werden. Daher ist die- ses Dokument nicht ausreichend fu¨r die Durchfu¨hrung einer Analyse des o¨kologischen Risikos im Zusammen- hang mit der Verbreitung des Produkts, da dies zusa¨tzlich zur Beurteilung der biologischen Abbaubarkeit eine Beurteilung der intrinsischen Gefa¨hrdung, des Verbleibs in der Umwelt, erfordert. Die in diesem Dokument beschriebene Methodik ist nicht anwendbar auf Anwendungen, die verbindlichen Vors

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