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Safe transport of radioactive materials - Leakage testing on packages (ISO 12807:2018)
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NORM herausgegeben am 15.5.2021
Bezeichnung normen: ÖNORM EN ISO 12807
Ausgabedatum normen: 15.5.2021
SKU: NS-1025877
Zahl der Seiten: 101
Gewicht ca.: 334 g (0.74 Pfund)
Land: Österreichische technische Norm
Kategorie: Technische Normen ÖNORM
Dieses Dokument legt Prüfkriterien und Prüfverfahren für die Messung der Gasleckage fest, um nachzuweisen, dass Versandstücke für den Transport radioaktiven Materials die Anforderungen an sichere Verpackungen im Dokument Regulations for the Safe Transport of Radioactive Material der International Atomic Energy Agency (IAEA) erfüllen, für die - Designverifizierung, - Verifizierung bei der Fertigung, - Verifizierung vor Versand, - regelmäßige Verifizierung, und - Verifizierung bei Wartung. Dieses Dokument beschreibt ein Verfahren, mit der die zulässige Aktivitätsfreisetzung radioaktiven Inhalts in einem Umschließungssystem unter vorgegebenen Prüfbedingungen zu äquivalenten Gasleckageraten in Bezug gesetzt werden kann. Dieser Ansatz wird als die Gasleckage-Prüfmethodik bezeichnet. Jedoch wird in diesem Dokument anerkannt, dass auch andere Verfahren zulässig sein könnten, sofern mit ihnen nachgewiesen werden kann, dass eine Freisetzung des radioaktiven Inhalts die behördlichen Anforderungen nicht übersteigt und diese mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden. Dieses Dokument stellt sowohl eine allgemeine als auch eine detaillierte Anleitung zu den komplexen Beziehungen zwischen einer Prüfung der äquivalenten Gasleckage und einer zulässigen Aktivitäts-freisetzungsrate bereit. Während die allgemeine Anleitung allgemein anerkannt ist, muss die Anwendung der detaillierten Anleitung mit der zuständigen Behörde während der Zertifizierung von Versandstücken Typ B(U), Typ B(M) oder Typ C vereinbart werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Nachweis der Erfüllung der Anforderung nicht auf eine einzelne Methodik beschränkt ist. Dieses Dokument verlangt keine bestimmten Prüfverfahren für Gasleckagen, legt jedoch Mindestanforderungen für jede Prüfung fest, die angewandt wird. Der Konstrukteur oder Lieferant des Versandstücks ist für die Abschätzung oder Bestimmung der maximal zulässigen Freisetzungsrate von Radioaktivität in die Umgebung und für die Wahl der geeigneten Leckage-Prüfverfahren, die eine angemessene Empfindlichkeit aufweisen, verantwortlich. Dieses Dokument bezieht sich gezielt auf Versandstücke Typ B(U), Typ B(M) oder Typ C, für die die behördlich festgesetzten Anforderungen an eine dichte Umschließung explizit festgelegt sind.
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Letzte Aktualisierung: 2026-04-05 (Zahl der Positionen: 2 271 011)
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