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Water quality - Determination of mercury - Method using atomic absorption spectrometry (AAS) with and without enrichment (ISO 12846:2012)
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NORM herausgegeben am 1.7.2012
Bezeichnung normen: ÖNORM EN ISO 12846
Ausgabedatum normen: 1.7.2012
SKU: NS-774332
Zahl der Seiten: 21
Gewicht ca.: 63 g (0.14 Pfund)
Land: Österreichische technische Norm
Kategorie: Technische Normen ÖNORM
Diese Internationale Norm legt zwei Verfahren zur Bestimmung von Quecksilber in Trink-, Oberflächen-, Grund-, Regen- und Abwasser nach einem geeigneten Aufschluss fest. Im ersten Verfahren, beschrieben in Abschnitt 6, wird ein Anreicherungsschritt durch Amalgamieren des Quecksilbers z. B. auf Gold- oder Platin-Adsorbentien genutzt. Bei dem in Abschnitt 7 beschriebenen Verfahren wird auf den Anreicherungsschritt verzichtet. Die Wahl des Verfahrens ist abhängig von der zur Verfügung stehenden Ausrüstung, der Matrix und dem Konzentrationsbereich. Beide Verfahren sind geeignet zur Bestimmung von Quecksilber in Wasser. Das Verfahren mit Anreicherungsschritt (siehe Abschnitt 6) ist üblicherweise in einem Bereich von 0,01 µg/l bis 1 µg/l anwendbar. Die mittlere Bestimmungsgrenze (BG), ermittelt durch die Teilnehmer des Validierungsringversuchs (siehe Anhang A), lag bei 0,008 µg/l. Diese Informationen zu den Bestimmungsgrenzen geben dem Anwender dieser Internationalen Norm lediglich eine Orientierung. Die Angaben ersetzen nicht die Abschätzung der Verfahrenskenndaten mit Hilfe eigener Daten des Laboratoriums. Es ist zu berücksichtigen, dass es möglich ist, niedrigere Bestimmungsgrenzen mit quecksilberspezifischen Analysatoren zu erreichen (z. B. einfache Quecksilber-Analysatoren). Der Arbeitsbereich für das Verfahren ohne Anreicherungsschritt (in Abschnitt 7) beginnt üblicherweise bei 0,05 µg/l. Die durch die Teilnehmer des Validierungsringversuchs (siehe Anhang A) ermittelte mittlere Bestimmungsgrenze lag bei 0,024 µg/l. Es ist dem Anwender überlassen zu entscheiden, ob höhere Konzentrationen durch Weglassen des Anreicherungsschritts oder durch Verdünnung der Proben in dem jeweiligen Verfahren bestimmt werden. Die Empfindlichkeit beider Verfahren ist abhängig von den gewählten Betriebsbedingungen. Eine andere Möglichkeit zur Bestimmung von extrem niedrigen Quecksilberkonzentrationen bis zu 0,002 µg/l ohne eine Anreicherung ist die Anwendung der Atomfluoreszenzspektroskopie (siehe ISO 17852). Bestimmte Atomabsorptions-Quecksilber-Analysatoren erlauben Bestimmungen bis zu einer Konzentration von 0,010 µg/l ohne vorhergehende Anreicherung. Die Bestimmung von Quecksilber in Spurenkonzentrationen durch AAS (oder auch AFS) ist generell abhängig von sauberen Arbeitsbedingungen im Laboratorium und von Chemikalien höchster Reinheit mit vernachlässigbar niedrigen Hg-Blindwerten.
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Letzte Aktualisierung: 2026-04-06 (Zahl der Positionen: 2 271 069)
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