Die Norm ÖNORM EN ISO 16958 15.9.2020 Ansicht

ÖNORM EN ISO 16958

Milk, milk products, infant formula and adult nutritionals - Determination of fatty acids composition - Capillary gas chromatographic method (ISO 16958:2015)

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NORM herausgegeben am 15.9.2020


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Informationen über die Norm:

Bezeichnung normen: ÖNORM EN ISO 16958
Ausgabedatum normen: 15.9.2020
SKU: NS-1006271
Zahl der Seiten: 61
Gewicht ca.: 183 g (0.40 Pfund)
Land: Österreichische technische Norm
Kategorie: Technische Normen ÖNORM

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Milk and processed milk products

Die Annotation des Normtextes ÖNORM EN ISO 16958 :

Diese Internationale Norm legt ein Verfahren zur Quantifizierung von einzelnen und/oder allen Fettsäuren im Profil von Milch, Milcherzeugnissen, Säuglingsnahrung und Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene fest, die Milchfett und/oder pflanzliche Öle enthalten, gegebenenfalls ergänzt um Öle, die reich an langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LC-PUFA, en: long chain polyunsaturated fatty acids) sind. Dazu gehören auch Gruppen von Fettsäuren, die häufig auf dem Etikett angegeben werden (d. h. trans-Fettsäuren [TFA, en: trans fatty acids], gesättigte Fettsäuren [SFA, en: saturated fatty acids], einfach ungesättigte Fettsäuren [MUFA, en: monounsaturated fatty acids], mehrfach ungesättigte Fettsäuren [PUFA, en: polyunsaturated fatty acids], Omega-3-, Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren), und/oder einzelne Fettsäuren (d. h. Linolsäure [LA, en: linoleic acid], alpha-Linolensäure [ALA, en: alpha-linolenic acid], Arachidonsäure [ARA, en: arachidonic acid], Eicosapentaensäure [EPA, en: eicosapentaenoic acid] und Docosahexaensäure [DHA, en: docosahexaenoic acid]). Die Bestimmung erfolgt durch direkte Umesterung in Lebensmittelmatrices ohne vorherige Fettextraktion und ist daher auf flüssige Proben oder auf mit Wasser wiederaufbereitete Pulverproben mit einem Gesamtfettgehalt größer oder gleich 1,5 % m/m anwendbar. Nach einer vorab erfolgten Fettextraktion unter Anwendung der in Abschnitt 2 angegebenen Verfahren kann das aus Produkten mit einem Fettgehalt von weniger als 1,5 % m/m extrahierte Fett nach demselben Verfahren analysiert werden. Milcherzeugnisse, wie z. B. Weich- oder Hartkäse mit einem Säuregrad weniger oder gleich 1 mmol/100 g Fett, können nach einer vorab erfolgten Fettextraktion unter Anwendung der in Abschnitt 2 angegebenen Verfahren analysiert werden. Im Falle von Produkten, die um aus Fischöl oder Algen stammende PUFA ergänzt oder damit angereichert wurden, sollte die Verdampfung von Lösemitteln bei der niedrigstmöglichen Temperatur (z. B. höchstens 40 °C) erfolgen, um diese empfindlichen Fettsäuren zurückzugewinnen.

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