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ÖNORM EN ISO 178

Plastics - Determination of flexural properties (ISO 178:2019)

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NORM herausgegeben am 1.8.2019


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Informationen über die Norm:

Bezeichnung normen: ÖNORM EN ISO 178
Ausgabedatum normen: 1.8.2019
SKU: NS-955115
Zahl der Seiten: 33
Gewicht ca.: 99 g (0.22 Pfund)
Land: Österreichische technische Norm
Kategorie: Technische Normen ÖNORM

Kategorie - ähnliche Normen:

Plastics in general

Die Annotation des Normtextes ÖNORM EN ISO 178 :

Dieses Dokument legt ein Verfahren zur Ermittlung der Biegeeigenschaften von steifen und halbsteifen Kunststoffen unter definierten Bedingungen fest. Ein bevorzugter Probekörper wird festgelegt, jedoch sind die Parameter für andere gegebenenfalls anzuwendende Probekörpergrößen enthalten. Ein Bereich von Prüfgeschwindigkeiten ist enthalten. Das Verfahren wird für die Untersuchung des Biegeverhaltens der Probekörper und für die Bestimmung der Biegefestigkeit, des Biegemoduls und anderer Gesichtspunkte der Beziehung Biegespannung/Biegedehnung unter den definierten Bedingungen eingesetzt. Es bezieht sich auf einen frei unterstützten Biegebalken, der mittig belastet wird (Dreipunkt-Biegeversuch). Das Prüfverfahren ist zur Anwendung auf folgende Werkstoffgruppen geeignet: - thermoplastische Formmassen, Extrusions- und Vergussmassen, einschließlich gefüllter und verstärkter Compounds in Ergänzung zu ungefüllten Sorten; steife thermoplastische Platten; - duroplastische Formmassen, einschließlich gefüllter und verstärkter Compounds; duroplastische Platten. In Übereinstimmung mit ISO 10350-1 und ISO 10350-2 gilt dieses Dokument für faserverstärkte Compounds mit Faserlängen kleiner oder gleich 7,5 mm vor der Verarbeitung. In Bezug auf langfaserverstärkte Werkstoffe (Laminate) mit Faserlängen > 7,5 mm siehe ISO 14125. Das Verfahren ist üblicherweise nicht für Hartschäume oder Schicht-Verbundwerkstoffe geeignet, die geschäumte Strukturen enthalten. In solchen Fällen können ISO 1209-1 und/oder ISO 1209-2 angewendet werden. Das Verfahren wird mit Probekörpern durchgeführt, die direkt in den festgelegten Maßen gegossen, aus dem Mittelteil eines Standard-Vielzweckprobekörpers (siehe ISO 20753) herausgearbeitet oder aus fertigen oder halbfertigen Produkten wie Formteilen, Laminate oder extrudierten oder gegossenen Platten ausgearbeitet werden können. Das Verfahren legt die bevorzugten Maße für den Probekörper fest. Prüfungen an Probekörpern mit abweichenden Maßen oder Probekörpern, die unter anderen Bedingungen hergestellt wurden, können zu Ergebnissen führen, die nicht vergleichbar sind. Andere Einflüsse, wie z. B. die Prüfgeschwindigkeit und das Konditionieren der Probekörper können ebenfalls die Prüfergebnisse beeinflussen. Das Verfahren ist nicht für die Bestimmung von Konstruktionseigenschaften geeignet, kann jedoch für Materialprüfungen und in der Qualitätskontrolle eingesetzt werden.

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