Die Norm ÖNORM EN ISO 8256 1.3.2024 Ansicht

ÖNORM EN ISO 8256

Plastics - Determination of tensile-impact strength (ISO 8256:2023)

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NORM herausgegeben am 1.3.2024


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Informationen über die Norm:

Bezeichnung normen: ÖNORM EN ISO 8256
Ausgabedatum normen: 1.3.2024
SKU: NS-1167974
Zahl der Seiten: 26
Gewicht ca.: 78 g (0.17 Pfund)
Land: Österreichische technische Norm
Kategorie: Technische Normen ÖNORM

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Plastics in general

Die Annotation des Normtextes ÖNORM EN ISO 8256 :

Dieses Dokument legt zwei Verfahren (Verfahren A und Verfahren B) zur Bestimmung der Schlagzugzähigkeit von Kunststoffen unter festgelegten Bedingungen fest. Die Prüfungen können als Zugversuche mit verhältnismäßig hoher Verformungsgeschwindigkeit bezeichnet werden. Diese Verfahren können bei steifen Werkstoffen (wie in ISO 472 festgelegt) angewendet werden, sie sind jedoch besonders bei Werkstoffen von Nutzen, die für die Schlagbiegeprüfungen in Übereinstimmung mit der Normenreihe ISO 179 und nach ISO 180 zu flexibel oder zu dünn sind. Diese Verfahren werden benutzt, um das Verhalten festgelegter Probekörper bei festgelegten Schlaggeschwindigkeiten zu untersuchen und die Sprödigkeit oder Zähigkeit von Probekörpern innerhalb der Grenzen der Prüfbedingungen festzustellen. Diese Verfahren sind sowohl für Probekörper geeignet, die aus Formmassen hergestellt sind, als auch für Probekörper, die Formteilen und Halbzeugen entnommen sind (zum Beispiel aus Spritzgussteilen, Schichtstoffen oder aus extrudierten oder gegossenen Tafeln). Ergebnisse, die bei der Prüfung von geformten Probekörpern unterschiedlicher Maße gewonnen wurden, sind nicht notwendigerweise gleich. Ebenso ist es möglich, dass die aus Formteilen ausgearbeiteten Probekörper nicht zu den gleichen Ergebnissen wie direkt aus der Formmasse geformte Probekörper gleicher Maße führen. An aus Formmassen hergestellten Probekörpern erhaltene Prüfergebnisse können nicht unmittelbar auf Formteile irgendeiner Form übertragen werden, da die Messwerte von der Formteilgestalt und den Bedingungen der Formgebung abhängen können. Ergebnisse nach Verfahren A und Verfahren B können vergleichbar sein oder nicht. Diese Verfahren sind nicht als Datenquelle für Konstruktionsberechnungen von Teilen geeignet. Informationen über das spezifische Werkstoffverhalten können jedoch erhalten werden durch die Prüfung unterschiedlicher Probekörpertypen, die unter verschiedenen Bedingungen hergestellt wurden, und durch Prüfung bei verschiedenen Temperaturen. Die beiden verschiedenen Verfahren sind sowohl zur Produktionskontrolle als auch zur Qualitätskontrolle geeignet.

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